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Lappland Finnische Seenplatte Westküste Südfinnland, Schärenküste

Keitele - das raue Angelgebiet in Mittelfinnland

 

Foto: Jari Salonen
Das Schilf in den Untiefen des Mittelsees von Paanalanselkä im oberen Seebereich von Keitele eignet sich bestens zum Angeln.

Friedliche Natur und geschützte Angelgebiete, in denen sich die Stille spüren lässt. Reichlich Platz: Die längsten offenen Mittelseegebiete umfassen dutzende von Kilometern. Für einen Angler ist der klare Keitele ein Wassergebiet, das viele Gelegenheiten bietet.

Der Keitele, der zweitgrößte in Mittelfinnland, liegt zwischen Äänekoski und Viitasaari parallel zur Hauptstraße 4. Der See wird in drei Bereiche gegliedert: „Unterer Keitele“, „Mittlerer Keitele“ und „Oberer Keitele“.

Ein See mit großen Tiefenunterschieden

Der Druck des Fischfangs auf den Keitele ist relativ gering und die Fischbestände sind daher groß. Der See ist bequem erreichbar, da die Hauptstraße 4, die Hauptarterie durch Finnland, den Westufern des Sees über eine lange Strecke folgt. Es gibt reichlich Anlegestellen für Boote sowie Unterstände und andere Orte, an denen eine Pause möglich ist.

Das untere Keitele-Gebiet besteht aus den stark unterbrochenen Gewässern des Keitele, die als Ukonselkä, Kertonselkä, Räihänselkä und Koivuselkä bekannt sind. Hecht, Barsch und Zander sind die Arten, die am häufigsten gefangen werden. Tiefenunterschiede sind in diesen Mittelseegebieten ebenfalls beträchtlich, daher ist es einfach, Fischfanggebiete zu finden. Wo Untiefen die tiefen Gewässer unterbrechen, finden Sie auch Fische. Schilfbewachsene Buchten sind ausgezeichnete Fangstellen für Hecht. Hechte lauern in der Hoffnung auf Beute auch an den Ausläufern von Untiefen.

Foto: Lentokuva Vallas 
Die Weite des zentralen Seegebiets Keitele.
Die Weite des zentralen Seegebiets Keitele.
 

Das felsige und bestandsreiche Zentralgebiet

Die weitesten offenen Mittelseegebiete im größten Teil des Keitele, dem mittleren Keitele, sind als Karttuselkä, Kokonselkä und Suovaselkä bekannt. Beim Betrachten der Tiefenkarte werden Sie feststellen, dass dieses Gebiet über ausgezeichnete Fischfangstellen verfügt, es gibt seichte Untiefen und Felsen, die steil aus den tiefen Strömungen ragen. Dies sind eindeutig die zuverlässigsten Fangstellen für Zander, Hechte und große Barsche. In denselben Gewässern fangen Schleppangler Bachforellen. Bekannte Hecht- und Zanderfangstellen in dem Gebiet sind die Suovanlahti-Bucht und die Muikunlahti-Bucht.

Foto: Jaakko Tähti 
Schleppangel-Wettbewerb im oberen Seebereich, Keitele, im Juni. Sehr empfehlenswert ist der Kokkosalmi-Sund.
Schleppangel-Wettbewerb im oberen Seebereich, Keitele, im Juni. Sehr empfehlenswert ist der Kokkosalmi-Sund.
 

Hechte gedeihen in Keitelepohja

Das obere Keitele-Gebiet besteht aus den kargen Mittelseegebieten Pihkurinselkä und Paanalanselkä. Dies ist der tiefste Abschnitt des Keitele.

Die seichten Gewässer der Keitelepohja-Bucht sind bekannte Hechtfangstellen, aber auch Brasse und Goldorfe sind in diesem Gebiet häufig. Das obere Keitele-Gebiet ist am besten zum Fang von Maränen geeignet und verfügt auch über einen starken Bestand an Bachforellen. Die besten Quappenfangstellen auf dem Keitele befinden sich ebenfalls in diesem Gebiet.

Im Winter ist der ganze Keitele ein beliebter Ort zum Eisfischen. Begeisterte Eisfischer auf der Suche nach großem Barsch bevorzugen die Ränder der Untiefen im Mittelseegebiet Suovanselkä. Dieses Gebiet hat beträchtliche Tiefenunterschiede und reichlich Untiefen im Mittelseegebiet. Es ist nicht verwunderlich, dass hier jedes Jahr Barsche mit einem Gewicht von über einem Kilogramm gefangen werden.

Foto: Jaakko Tähti 
An einem frostigen Novembertag bewegen sich Lachsfische an der Oberfläche. Hännilänsalmi-Sund, oberer Seebereich, Keitele.
An einem frostigen Novembertag bewegen sich Lachsfische an der Oberfläche. Hännilänsalmi-Sund, oberer Seebereich, Keitele.
 

Üppige und karge Landschaften wechseln sich ab

Die Landschaft des Keitele wird beherrscht von lang gezogenen Mittelseegebieten und großen Inseln, von denen die größten die Insel Pängätsalo und die bewohnte Insel Luotolansaari sind. Typisch für finnische Seen liegt das Hauptbecken in einer nordwestlich-südöstlichen Ausrichtung, was eine Auswirkung der Eiszeit ist.

Üppige Buchten und karge Klippen wechseln sich in der Landschaft ab. Die geringe Anzahl an Ferienhäusern lässt die Ufer nahezu unberührt wirken.

Die Wasserqualität des Keitele variiert zwischen gut und ausgezeichnet.

Angelgebiete um den Keitele: Die Seen Kivijärvi, Kolima, Nilakka und Konnevesi, die Huopanankoski- und Keihärinkoski-Stromschnellen, die Kolima-Keitele-Stromschnellenroute und die Kapeenkoski- und Kuusaankoski-Stromschnellen.

 
 
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Typ:Seen
Fläche:498 km²
Länge :85 km
Uferlänge:1 462 km
Durchschnittliche Tiefe:7 m
Maximale Tiefe:66 m
Anzahl der Inseln:997
  
Fischarten
Aland
Barsch
Brasse
Felchen
Hecht
Quappe
Rotauge
Seeforelle
Zander

TOP 5

1. Das Die laute Schnurren der Kurbel an Ihrer Angelrute in der stillen Sommernacht auf dem weiten offenen Pihkurinselkä – eine Bachforelle hat angebissen

2. Die Zander- und Hechtfangstellen in der Muikunlahti-Bucht

3. Die Riesenbarsche aus den Untiefen in der Mitte des Suovanselkä auf dem Frühlingseis

4. Das lang gestreckte Ufer ohne Wohnhäuser oder Ferienunterkünfte

5. Die klaren und unberührten Gewässer und die friedliche Umgebung für den Angelsport

Zusätzliche Information