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Iijoki - ertragreiche Fischgewässer und Flussuferkultur

 

Foto: M. Niskasaari
Sacht fließender Iijoki.

Der schlängelnde Fluss Iijoki mit seinen beeindruckenden Stromschnellen entspringt in den kristallklaren Gewässern von Koillismaa, einer Region im Nordosten Finnlands nahe der finnisch-russischen Grenze. Von dort durchfließt er das Land in Nordost-Südwest-Richtung und mündet bei Ii in den Bottnischen Meerbusen. Von der Quelle bis zur Mündung bewältigt der 370 Kilometer lange Hauptarm einen Höhenunterschied von 250 Metern und formt vielfältige Lebensräume für zahlreiche Lebewesen.

Trotz der Errichtung der fünf Kraftwerke mit Staustufen ist es gelungen, den natürlichen Wanderfischbestand des Iijoki zu erhalten. Seine begehrtesten Zielfische aus der Sicht der Angler sind die Iijoki-Forelle (Salmo trutta), die Äsche (Thymallus thymallus), die Große Maräne (Coregonus lavaretus) und der Lachs (Salmo salar).

Foto: T. Mahosenaho 
Stromschnelle Kynkäänkoski im Livojoki, dem Nebenfluss des Iijoki.
Stromschnelle Kynkäänkoski im Livojoki, dem Nebenfluss des Iijoki.
 

Fluss Iijoki und Angelgewässer

Die „Taille der Jungfrau Finnland“ (die schmalste Stelle des Landes) durchquerend, fließt der stattliche Fluss an seinem Oberlauf größtenteils durch erhabene, dünn besiedelte Landschaften mit bewaldeten Anhöhen. Am Oberlauf liegt auch ein ca. 20 Kilometer langes Fließgewässer und Angelrevier mit 22 Stromschnellen bzw. schnell fließenden Abschnitten, in denen Äsche und Forelle heimisch sind. Weiter flussabwärts schmücken niedrige Uferwiesen und kleine Dörfer die Uferböschungen und bieten sowohl Anglern als auch Wassersportlern kulturelle Sehenswürdigkeiten.

Das Angelrevier am Mittellauf des Iijoki mit zahlreichen Fließgewässern, Stromschnellen und Gumpen misst 53 Kilometer. In den Fließgewässern sind die Äsche und die Forelle die gängigsten Zielfische, in den Gumpen hingegen der Hecht. Die zehn Kilometer umfassenden Stromschnellen Kipinänkosket bilden das längste zusammenhängende Stromschnellengebiet des Iijoki, das sich neben Angeln auch zum Kanufahren und Wandern hervorragend eignet. Das Kipinän Kalastuskeskus, ein Zentrum für Freizeitangler, liegt 60 Kilometer nordöstlich der Stadt Oulu.

Das 110 Kilometer lange Angelrevier Korvua-Näljänkäjoki umfasst den Fluss Iijoki samt seiner Nebenflüsse und kann mit einer Angelerlaubnis beangelt werden. Sein Fischbestand weist in den Gewässern natürlich vorkommende Fischarten wie Äsche, streckenweise auch Forelle, auf. Das Angelrevier zählt mehr als 60 Fließgewässer, die meisten von ihnen sind mit dem Auto gut zu erreichen.

Foto: Metsähallitus 
Stromschnelle Kurjenkoski – Lebensraum der Jungfische.
Stromschnelle Kurjenkoski – Lebensraum der Jungfische.
 

Der in urwüchsiger Natur gelegene, kristallklare Fluss Livojoki, ein Nebenfluss des Iijoki, ist auf etwa 40 Kilometern beangelbar und ein hervorragendes Ziel für Ruhe und Einsamkeit liebende Angler. Neben dem Iijoki begegnet man auch entlang dem Fluss Livojoki interessanten Kulturlandschaften wie z. B. das regionaltypische Dorf Aittojärvi-Kynkää, das mit seiner Umgebung als wertvolles Landschaftsgebiet überregionaler Bedeutung klassifiziert wurde.

Neben den oben aufgezählten Angelrevieren bieten weitere Nebengewässer des Iijoki gute Angelmöglichkeiten: Hierzu gehören u. a. die Angelgewässer Ohtaoja und Pärjänjoki sowie der kleine, urwüchsige See Kovalampi. Nähere

Bei Yli-Ii am Unterlauf des Iijoki liegt das Steinzeitdorf Kierikki, ein Museum mit Funden aus der Steinzeit und Nachbauten der ursprünglichen Behausungen am Ufer des Flusses Iijoki. Die Region zählt zu den schneereichsten in Finnland, in der bei der Schneeschmelze im Frühjahr häufig starke Hochwasser auftreten. Die Stromschnellen am Unterlauf des Flusses sind für die Zwecke der Energiegewinnung eingespannt.

Foto: K. Vääräniemi 
Lachs kurz vor dem Aussetzen an den Laichplätzen.
Lachs kurz vor dem Aussetzen an den Laichplätzen.
 

Fluss Iijoki – Lachstransporte und Fischaufstiegshilfen

Iijoki ist sowohl für die Region als auch für das ganze Land von großer Bedeutung. Eine Planung sieht in jeder der fünf Kraftwerksstaustufen den Bau von Fischaufstiegshilfen vor, um den im Fluss heimischen Wanderfischen so wie einst freie Wandermöglichkeiten vom Bottnischen Meerbusen bis zu den Laichplätzen zukünftig zu gewährleisten.

Seit dem Sommer 2009 werden Lachse jährlich – bis zur Fertigstellung der Fischaufstiegshilfen – am Unterlauf des Flusses eingefangen und auf dem Landweg an den Mittellauf transportiert, wo die besten Laichplätze liegen. Nach jahrzehntelanger Pause laichen Lachse heute wieder im Fluss, und einige Smolts treten ihre Abwanderung ins Meer an. Wenn sie später wieder in den Fluss zum Laichen aufsteigen, werden sie – wie in den Jahren davor – auf Gummirädern über Landwege an den Mittellauf des Flusses transportiert und dort wieder ausgesetzt.

Foto: M. Niskasaari 
Die Äsche ist im Iijoki heimisch.
Die Äsche ist im Iijoki heimisch.
 

An dem Fluss Iijoki und seinen Nebenflüssen findet der Angler ertragreiche Fischgewässer, die ihm beim Angeln in intakter Natur bleibende Erlebnisse bieten. Hier können Sie das Angeln auf vielfältige Art und Weise auskosten; beim Fliegenfischen sowie beim Spinn- und Schleppangeln. Iijoki ist mit dem Auto bequem zu erreichen. Der Fluss weist einen artenreichen und starken Fischbestand auf und die gut gehegten Fischgewässer versprechen beste Chancen auf einen reichen Fang. Die Fließgewässer des Flusses mit wunderschönen Uferlandschaften bieten attraktive Routen auch zum Paddeln und Rudern.

Die Gewässer des Flusses Iijoki laden Sie ein zum Angeln und Wandern in grandioser Natur mit interessanter Flussuferkultur!

 
 
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Typ:Flüsse
Länge :370 km
  
Fischarten
Äsche
Barsch
Felchen
Hecht
Lachs
Meerforelle
Regenbogenforelle
Rotauge
Seeforelle

Angelrevier Korvuajoki und Näljänkäjoki

Foto: Metsähallitus 
Stromschnelle Vääräkoski. Fluss Näljänkäjoki.
Stromschnelle Vääräkoski. Fluss Näljänkäjoki.

Das urwüchsige Angelrevier der Flüsse Korvuajoki und Näljänkäjoki ist ein beliebtes Angelziel für das Fischen mit Kunstködern. An der schmalen „Taille“ der Jungfrau Finnland gelegen, erstreckt es sich über die dünn besiedelten Provinzen Nordostbottnien und Kainuu. Das Lizenzgebiet misst insgesamt 110 Kilometer und umfasst mehrere Dutzend Stromschnellen und Fließgewässer. Das ausgedehnte Angelgebiet ist außerordentlich vielseitig und bietet jedem Angler die passende Herausforderung!

Die Flussufer im Lizenzgebiet sind größtenteils Wirtschaftswälder mit holzwirtschaftlicher Nutzung, das Gebiet weist zudem einige Schutzzonen für alte Naturwälder auf. Die Flüsse wurden einst für die Flößerei gesäubert, sind jedoch später für den Lachs wieder renaturiert worden.

Die dünn besiedelte Region verfügt über ein geringes Angebot an Dienstleistungen. Die meisten Stromschnellen sind mit dem Auto über Waldwege gut zu erreichen, zu den abgelegensten Gewässern hat man allerdings einige Kilometer zu Fuß zurückzulegen.

Foto: Metsähallitus 
Stromschnelle Särkisenkoski.
Stromschnelle Särkisenkoski.

Die gängigste und begehrteste Fischart der Gewässer ist die Äsche, streckenweise stehen die Chancen auch auf eine Forelle gut. Auch Barsch und Hecht sind in den Flüssen beheimatet, die man als Zufallsfang auch in den Stromschnellen erbeuten kann.

Die Pflege der Fischgewässer wird ansatzweise durch zeitliche Einschränkungen des Angelns vorgenommen. Wenn notwendig, wird der Fischbestand durch Besatz mit den in den Gewässern natürlich vorkommenden Fischarten wie Äsche und Forelle unterstützt. In die Flüsse werden keine fangreifen Fische eingesetzt.

Foto: Metsähallitus 
Stromschnelle Korpikoski. Fluss Korpijoki.
Stromschnelle Korpikoski. Fluss Korpijoki.

Die Breite der Revierflüsse variiert von 4−6 Metern in den bachähnlichen Fließgewässern der Välijoki und Karsikkojoki bis zu 20−45 Metern in den Stromschnellen des Korpijoki. Die Durchschnittsbreite der meisten humusreichen Flüsse liegt bei 10−15 Metern.

Die Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera) ist in den Flüssen des Angelreviers beheimatet. Für ihre komplexe Vermehrung braucht sie Forelle oder Lachs als Wirtstiere. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es in Finnland mehr als 200 Flüsse mit Flussperlmuscheln, heute liegt die Zahl – aufgrund der Perlfischerei, der Verschmutzung der Gewässer und des allmählichen Rückgangs der Salmonidenbestände – nur noch bei 70. Die Flussperlmuschel ist gesetzlich streng geschützt.

Foto: Metsähallitus 
Stromschnelle Pitkäkoski. Fluss Näljänkäjoki.
Stromschnelle Pitkäkoski. Fluss Näljänkäjoki.

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