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Seeforelle - ein Kraftpaket mit gefleckten Flanken

 

Foto: Jari Tuiskunen
Auch Sie würden lächeln! Schleppangeln ist die häufigste Fangmethode für Forellen. See Inari. Angebissen! See Näsijärvi. Kalkkistenkoski-Stromschnellen, Asikkala.
Auch Sie würden lächeln!

Eine Forelle ist der Lieblingsfisch vieler Angler. Dieses Kraftpaket hat an den Seiten dunkle Punkte und ist ein wilder Kämpfer, der oftmals als Teil seines Verhaltens hoch in die Luft springt. Sie können in Flüssen, Seen und Küstengebieten auf Forelle angeln.

Die sich natürlich fortpflanzende Seeforelle findet man hauptsächlich in Lappland. Dort sind die bekanntesten Angelgebiete der See Inarijärvi und die Flüsse in der Gegend um Kuusamo. Der Großteil der 30 ursprünglichen Fischbestände ist vom Aussterben bedroht. Dank der Wiederaufstockungsinitiativen ist die Seeforelle in verschiedenen Regionen Finnlands verbreitet.

Foto: Kimmo Pöri 
Forelle (Salmo trutta).
Forelle (Salmo trutta).
 

Schleppangeln auf großen Seen

Schleppangeln ist die häufigste Fangmethode für Forellen auf großen Seen. Zu bekannten Forellengründen gehören die Seen Inarijärvi, Saimaa, Päijänne, Höytiäinen, Oulujärvi und Näsijärvi.

Die Hauptsaison für den Seeforellenfang auf den Seen in Süd- und Zentralfinnland ist der Frühsommer im Mai und Juni sowie der Spätherbst von Oktober bis Dezember. In dieser Zeit halten sich Forellen dicht unter der Oberfläche auf. Im Mittsommer und Anfang Herbst schwimmen die Seeforellen in größerer Tiefe in den Mittelseegewässern, zusammen mit Schwärmen kleiner Maränen.

Im See Inarijärvi und in den kleineren Seen Lapplands können Sie auch durch Spinnangeln vom Ufer aus Wildforellen fangen.

Foto: Kimmo Pöri 
Ruunaa-Stromschnellen, Lieksa.
Ruunaa-Stromschnellen, Lieksa.
 

Der Liebling von Anglern an Stromschnellen

Fliegenfischer und Spinnangler können Forellen in den hunderten von Flüssen und Stromschnellengebieten Finnlands fangen. Es gibt in Lappland zahlreiche Flüsse mit hohen Forellenvorkommen. Dazu gehören die Flüsse Ounasjoki und Nuorttijoki sowie die fließenden Gewässer der Wildnisgebiete Vätsäri und Kaldoaivi. Auch die Stromschnellen Zentralfinnlands wie in Huopanankoski, Kapeenkoski und Kuusaankoski sowie die Stromschnellen von Ruunaankoski in Ostfinnland sind hervorragende Forellengründe.

Die Angelsaison in Stromschnellen beginnt im April, wenn die Steinfliegen zu einer Plage werden. Im Mittsommer ist nachts die beste Zeit, um an Stromschnellen auf Forelle zu angeln.

Foto: Ismo Kolari 
Prächtiger Fang!
Prächtiger Fang!
 
 
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Verbreitung: Natürliche Forellenvorkommen in bestimmten Seen und Flüssen.
Typische Größe: 1–3 kg
Rekordfang in Finnland seit 2000: 10,42 kg
Schonzeit: 1.9.–30.11.
Weitere Bemerkungen: Die Seeforelle ist in Binnengewässern südlich des Breitengrads 64°00′N ganzjährig geschont. Die Bestimmung gilt nicht für die Seeforelle mit abgeschnittener Fettflosse.

Mindestmaße:
60 cm: in Binnengewässern, die zwischen den Breitengraden 64°00′N und 67°00′N liegen.
50 cm: in Gewässern nördlich des Breitengrads 67°00'N.
50 cm: für Seeforelle mit abgeschnittener Fettflosse.

Höchstmaß:
45 cm: Forelle, gefangen in einem Bach bzw. einem Teich, zu dem keine Aufstiegsmöglichkeit aus dem Meer oder einem See besteht.

Schonzeit: 1. September bis 30. November in Flüssen und Bächen.

Fangbegrenzung: variiert je nach Fluss und Stromschnellengebiet.

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