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Meerforelle - Brandungsreiter mit silberfarbigen Flanken

 

Foto: Kari Taimisto
Meerforelle (Salmo trutta). Vor der Küste von Helsinki fängt man herrliche Meerforellen. Finnischer Meerbusen, Sipoo.
Meerforelle (Salmo trutta).

Auf Meerforellen wird an einigen in die Ostsee mündenden Flüssen geangelt. Zu den wichtigsten Angelgebieten gehören die Flüsse Kymijoki, Merikarvianjoki und Tornionjoki.

Meerforellen wandern im Frühling ab April und erneut im August in den Merikarvianjoki. Eine Meerforelle wiegt im Durchschnitt zwei Kilo, kann aber bis zu fünf Kilo schwer werden. Andere Gebiete zum Angeln auf Meerforelle sind die Flüsse Isojoki, Kokemäenjoki und Lestijoki.

Foto: Jari Tuiskunen 
Eine helle Wanderforelle aus den Stromschnellen von Korkeakoski, Kymijoki.
Eine helle Wanderforelle aus den Stromschnellen von Korkeakoski, Kymijoki.
 

Küstenangeln auf Forelle in der Brandung

In den Küstengewässern der Ostsee werden Meerforellen durch Spinn- und Schleppangeln gefangen. Diese Fischart kommt überall entlang der Küste vor. Zu großartigen Angelgebieten auf Meerforellen gehören der südliche Teil der Bottnischen See vor Uusikaupunki und Rauma, die Seefläche Airisto vor Turku, die Gegend um die Gemeinde Kustavi und die Stadt Hanko, die Gewässer bei Helsinki und der östliche Teil des Finnischen Meerbusens.

Die silberne Meerforelle lebt in den äußeren Schären sowie um vorgelagerte kleine Inseln und wird in Brandungsgebieten mithilfe von rechteckigen Blinkern gefangen. Im Spätherbst kann man Meerforellen direkt von der Küste aus fangen. Im Frühjahr wandern sie in die inneren Schären und in Buchten, in denen sich das Wasser zuerst aufwärmt.

Für das Angeln auf Meerforelle wurden leichte Köder entwickelt, die bekanntesten sind die der Marke EV Trutta.

Foto: Jari Tuiskunen 
Forellenköder für Spinn- und Schleppangeln. Vertikale Reihe links: Kuusamo Supertaimen, Inkoo, Salamander, EV Trutta, JK-Uistin, Blue Fox Trout Quiver und Räsänen. Vertikale Reihe rechts: Rapala Husky, AL Uljas, HK Varma, Rapala Flat Rap und Schleppköpfe für Anchovy-Köderfischsystem.
Forellenköder für Spinn- und Schleppangeln. Vertikale Reihe links: Kuusamo Supertaimen, Inkoo, Salamander, EV Trutta, JK-Uistin, Blue Fox Trout Quiver und Räsänen. Vertikale Reihe rechts: Rapala Husky, AL Uljas, HK Varma, Rapala Flat Rap und Schleppköpfe für Anchovy-Köderfischsystem.
 

Wilde Meerforellen sind vom Aussterben bedroht

Die natürlichen Meerforellenvorkommen in der Ostsee sind vom Aussterben bedroht und werden mittels Wiederaufstockung stabil gehalten. Die ursprünglichen Fischbestände überleben in neun Meerforellenflüssen. Im Fluss Teno werden Meerforellen als Beifang beim Angeln auf Lachs gefangen.

Foto: Ismo Kolari 
Insel Tammio, östlichen Finnischen Meerbusen.
Insel Tammio, östlichen Finnischen Meerbusen.
 
 
 
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Verbreitung: in der Ostsee und in bestimmten in die Ostsee mündenden Flüssen sowie in den Flüssen Teno und Näätämöjoki.
Typische Größe: 1–3 kg
Rekordfang in Finnland seit 2000: 12,40 kg
Schonzeit: 1.9.–30.11.
Weitere Bemerkungen: Die Meerforelle ist ganzjährig geschont. Die Bestimmung gilt nicht für die Meerforelle mit abgeschnittener Fettflosse.

Mindestmaße:
50 cm: für Forelle mit abgeschnittener Fettflosse.

Schonzeit: 1. September bis 30. November in Flüssen und Bächen.

Fangbegrenzung: variiert je nach Fluss.

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