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Barsch - der Nationalfisch Finnlands

 

Foto: Risto Jussila
Barsch (Perca fluviatilis). Der Fluss Vaskojoki, Inari. See Enonjärvi, Karstula. Finnischer Meerbusen, Tammisaari. Barschköder. Vertikale Reihe links: Rapala Team Esko, Rapala Original, Rapala Mini Fat Rap, Salmo Hornet, Rapala Jointed und Räsänen. Spinner von links: Bete Lotto, KUF, Kuusamo Muovikalalippa, Vibrax und Kuusamo Volframilippa. Rechts: verschiedene Jigs (Weichgummiköder). In der Mitte unten: Rohmu Leech.
Barsch (Perca fluviatilis).

Bevor finnische Angler auf die See hinausfahren, wünschen sie sich „Möge mir der Heilige Andreas Barsche schenken“ – und ihr Wunsch wird fast immer erhört. Es ist nahezu unmöglich, auf einem Angelausflug in Finnland keinen Barsch zu fangen – vorausgesetzt, Ihre Angelrute hat einen Haken!

Barsch ist die häufigste Fischart in Finnland. Barsche kommen mit Ausnahme der nördlichsten Gebiete im ganzen Land vor. Ob Sie auf offenem Meer, in kleinen Teichen oder in den weiten offenen Mittelseegebieten angeln, die Chancen stehen sehr gut, dass schon bald ein schönes Exemplar eines Barschs an Ihrer Rute zappelt.

Durch die warmen Sommer des 21. Jahrhunderts sind Finnlands Barschbestände deutlich angewachsen. Heute tummeln sich in finnischen Gewässern sehr viele Barsche mit einem Gewicht zwischen 500 Gramm und einem Kilo.

Barsche laichen im Mai. Sie beginnen im Juni, wenn sich die Gewässer erwärmen, an Ködern anzubeißen. Die Angelsaison erstreckt sich bis in den Spätherbst.

Foto: Veli-Pekka Räty 
Im Sommer bewegen sich Barsche in den Oberflächenwassern in Mittelseegebieten. Hier kann man mit Schleppangeln einen guten Fang machen.
Im Sommer bewegen sich Barsche in den Oberflächenwassern in Mittelseegebieten. Hier kann man mit Schleppangeln einen guten Fang machen.
 

Wie und wo findet man einen Barsch?

Während der Sommersaison fällt die günstigste Angelzeit mit der Haupturlaubszeit im Juli und August zusammen. Zu dieser Zeit halten sich Barsche auch in Küstengewässern auf. Im Sommer findet man sie oft direkt am Ende des Anlegestegs am Ufer des Sees, an dem Ihre Hütte steht. Ins Wasser gefallene Baumstämme und selbst gemachte Laichbüschel aus Nadelbaumzweigen garantieren Anglern mit Haken und Leine einen guten Fang.

Mit Jigköpfen und Grundangelködern kann man Barsche in Untiefen und Meerengen in einer Tiefe von ein bis fünf Metern fangen. Auch in seichten Buchten macht man gelegentlich einen äußerst guten Fang. In Seen mit vielen kleinen Maränen gibt es auch zahlreiche Barsche, die sich an der Oberfläche der Seenmitte aufhalten. Dort können sie durch Schleppangeln mit Wobblern gefangen werden.

Foto: Risto Jussila 
Fluoreszierende Jigköpfe funktionieren in dunklen Gewässern bestens.
Fluoreszierende Jigköpfe funktionieren in dunklen Gewässern bestens.
 

Gründelnde Barsche werden mit Jigköpfen und Grundangelködern gefangen

Die Barschsaison erstreckt sich bis in den Herbst hinein. Zu günstigen Angelgebieten gehören seichte Regionen unweit von tiefen Stellen und schnell fließende Meerengen. Im September und Oktober beißen Barsche an Jigköpfen, Spinnern und Grundangelködern an. Wer einen guten Tag hat, fängt schon mal ein größeres Exemplar. Wenn der erste Barsch am Jigkopf zieht, taucht der Fischschwarm vom Boden in Richtung Oberfläche auf. Der Jigkopf hat meist kaum Zeit, unter der Oberfläche zu versinken und schon wird er von einem gefräßigen Barsch verschlungen.

Je nach See können Sie im Herbst Barsche in einer Tiefe von fünf bis zehn Metern fangen, manchmal sogar dicht unter der Oberfläche. Gute Angelplätze sind meist dort, wo Möwen die Oberfläche durchpflügen. Hier jagen die Prachtexemplare nach Stinten.

Doch Barschangler versuchen ihr Glück auch in kleinen Seen. In vielen kleineren Gewässern können wahre Riesen gefangen werden. An einem guten Tag wird ein Angler in einem Waldsee vielleicht sogar mit einem über ein Kilo schweren Prachtstück belohnt.

Foto: Jari Tuiskunen 
Der Zeitraum des hellen, ersten Eises ist die Hochsaison in kleinen Teichen.
Der Zeitraum des hellen, ersten Eises ist die Hochsaison in kleinen Teichen.
 

Der häufigste Fang beim Eisfischen

Im Winter ist die beste Angelzeit, wenn die Gewässer zum ersten Mal zufrieren, sowie im März und April. Auf klaren Seen können Angler während der Hauptangelsaison in tiefen Gewässern in einer Tiefe von sieben bis 15 Metern auf Barsche eisfischen. Die Fangtiefe unterscheidet sich deutlich je nach Gewässer und einen Schwarm großer Barsche findet man im Frühjahr bereits in einer Tiefe von ein bis zwei Metern.

In den Wintermonaten verhalten sich Barsche eher passiv und halten sich in einer Tiefe von zwei bis sechs Metern auf.
Gute Barschköder sind vertikale Jigköpfe, symmetrische sinkende Köder und Mormyschka-Jigköpfe. Große Barsche beißen oft an symmetrischen sinkenden Ködern ein oder zwei Meter über dem Grund an.

In Finnland gibt es unzählige herrliche Orte zum Eisfischen. Die Fische halten sich an den Rändern von Untiefen, in Meerengen und an Uferbänken auf. Jeder Eisfischer hat seinen eigenen geheimen Ort für große Barsche. Und um ihn auch weiter geheim zu halten, schwindelt er anderen Anglern etwas vor.

Foto: Ismo Kolari 
See Rautavesi, Sastamala.
See Rautavesi, Sastamala.
 
 
 
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Verbreitung: Nahezu im ganzen Land
Typische Größe: 20–500 g
Rekordfang in Finnland seit 2000: 2,87 kg
Beste Jahreszeit: 1.6.–31.9.

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TOP 5

1. Im August und September wimmelt es an der Oberfläche von Barschen auf der Jagd nach kleinen Beutefischen

2. Das Ziehen eines Schwarms Barsche an Ihrer Angel

3. Das Zerren eines prächtigen Barsches an einem symmetrischen sinkenden Köder

4. Eisfischen an einem Morgen im April bei herrlichem Frühlingswetter

5. Frisch gefangener Barsch in der Pfanne

Zusätzliche Information

At some point in their life, almost every Finn has sat by an ice hole, ice-fishing for perch, the national fish of Finland.